Mittwoch, 1. August 2012

Wie war das noch?

Wie hat das eigentlich alles angefangen?

Ich gehe mal in meinem E-Mail-Archiv ganz weit zurück, auf den 30. Januar 2011. An dem Tag gab es eine E-Mail von meinem lieben Freund Glenn aus Kalifornien. Nicht dem Kalifornien bei Kiel. Kalifornien in Kalifornien halt, weit weg.

Er schrieb: "Ich sollte Euch vielleicht auch mitteilen, dass ich vorhabe, die Wochen zwischen dem 20.6. und dem 1.8. in Deutschland zu sein, und zwar mit allen drei Kindern im Schlepptau."

Stimmt, so war das. Er hatte alle drei Kinder im Schlepptau, und noch ein weiteres dazu. Die Bude war also voll. Aber es war toll. Und am Ende dieser Invasion tat ich es: Ich bot allen an, jederzeit wiederzukommen, gern auch für eine längere Zeit. Und alle nickten.

Ein halbes Jahr später schickte ich Glenn einen Link zu einem Video, in dem es um die Tücken der Deutschen Sprache ging. Hier seine Antwort: "Danke! Sehr lustig. In other news, wir beginnen bereits an den nächsten Sommer zu denken: Wäre es noch zu diskutieren, ob Hanna im Sommer einige Wochen bei euch wohnen und als unoffizielles Aupairmädchen aushelfen täte?"

Geschickter Übergang. Aber natürlich haben wir uns sehr gefreut. Ein Babysitter für unsere zwei Kleinkinder den ganzen Sommer lang (der Hamburger Sommer dauert ja nur einige Wochen)? Fabelhaft! Es wurde sofort zugesagt.

Nur wenige Wochen danach kam eine weitere Mail mit dem Titel: "Schnapsidee bzgl. Hanna." Und huch? Sie enthielt die Anfrage, ob wir das "ruhige, besonnene Mädchen" nicht auch für ein ganzes Schuljahr zu uns nehmen würden. Und ein "happy rest of the night!"

Obwohl ein wenig überrumpelt, war ich sofort begeistert, mir aber dennoch bewusst, dass man eine solche Entscheidung vielleicht lieber im Familienrat bespricht, bevor man zusagt. Also beschränkte ich mich in meiner Antwort darauf, Glenn über das Wort "Schnapsidee" aufzuklären.

Aber dann sagten wir trotzdem zu.

Und Glenn antwortete: "WOW! Toll. Wir freuen uns sehr, Hanna endlich loszuwerden ein großes Abenteuer vermitteln zu können."

Ja, so war das.

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